„Dorf trifft Stadt“ – Gestaltung des öffentlichen Raums der Innenstadt Viernheim

Lageplan M 500

Aus dem Erläuterungstext:
Der Entwurf geht von der Heterogenität der Bauformen und Stadträume im Bearbeitungsgebiet aus. Diese wurden bislang teilweise durch bauleitplanerische Maßnahmen kaschiert (Baumpflanzungen) und zugestellt. Sie sollen freigeräumt, entsprechend ihrer jeweiligen Bedeutung gestaltet und miteinander verknüpft werden. Es entsteht ein neues Ganzes mit höherer Wertigkeit und eigener Identität.
Durch das „Frei-Räumen“ verstellter Sichtachsen und wertvoller Gebäude soll das schon Vorhandene in Wert gesetzt, mindere Bereiche durch eine hochwertige Grundstruktur (Belag, Ausstattung, Gestaltung) aufgewertet werden.
Die unterschiedlichen Bauformen und –strukturen sollen durch eine starke Mitte (Apostelplatz) und die Hinführung zu ihr sowie durch einen einheitlichen, durchgängigen Bodenbelag verbunden werden.
Zur (barrierefreien) Verknüpfung der Räume untereinander und mit der Mitte sollen signifikante Leitlinien und Torelemente ausgebildet sowie Blickachsen freigelegt werden. Vom Rand zur Mitte hin verdichtet sich das System (Punkt – Linie – Fläche).
Einbauten und Möblierung sowie Aufstellflächen von Ständen im Straßenraum sollen entlang der Funktionsbänder geordnet und vereinheitlicht werden. Sie sollen robust sowie an- und abbaufähig sein.
Trotz der möglichen Realisierung in Bauabschnitten ist von Anfang an ein klares Freiraumkonzept erkennbar, an dem die gesamte Maßnahme wachsen kann.
Die Frei- und Straßenräume sind in dem vorgegebenen Kostenrahmen realisierbar und lassen sich gut unterhalten. Einfachheit in Material und Form dienen diesem Zweck ebenso, wie sie die Prägnanz des Ortes steigern.
Perspektive Apostelplatz Perspektive Rathausstrasse